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DD(1) FreeBSD General Commands Manual DD(1)
NAME
dd - konvertiert und kopiert Dateien
SYNTAX
dd [option=value] ...
BESCHREIBUNG
Dd kopiert die Eingabedateien in die angegebenen Ausgabedateien. Dabei
koennen ueber Optionen verschiedene Konvertierungen vorgenommen werden.
Der Standard fuer Ein- und Ausgabe ist stdin und stdout. Die Groessen
der Ein- und Ausgabebloecke koennen durch Optionen dem physikalischen
I/O-Geraet angepasst werden.
Alle Blocklaengenangaben werden in Byte erwartet. Wird an diese
Angaben ein k(Kilo), b(Bloecke), oder w(Worte) angehaengt, werden die
Werte mit 1024, 512 oder 2 multipliziert. Aus zwei durch x getrennten
Zahlen wird das Produkt gebildet.
Die Option cbs wird nur benutzt, wenn ascii- oder ebcdic-
Konvertierungen durchgefuehrt werden sollen. Im ersten Fall werden die
Zeichen in den Konvertierungspuffer gemaess der in der Option cbs
angegebenen Puffergroesse gebracht und dann in ASCII-Zeichen
konvertiert, wobei abschliessende Leerzeichen gestrichen und dafuer ein
Newline angefuegt wird. Anschliessend wird die Zeile ausgegeben. Im
zweiten Fall werden die ASCII-Zeichen in den Konvertierungspuffer
eingelesen, in EBCDIC-Zeichen konvertiert und Leerzeichen hinzugefuegt,
um einen Ausgabesatz gemaess der mit cbs definierten Laenge zu
erzielen.
Dd meldet die Anzahl der vollstaendigen und der angefangenen Eingabe-
und Ausgabebloecke.
OPTIONEN
Option Werte
bs=n Setzt die Groesse der Ein- und Ausgabebloecke
(ueberschreibt ibs und obs). Wenn keine Konvertierung
angegeben wurde, wird fuer Eingabe und Ausgabe der
gleiche Puffer verwendet.
cbs=n Setzt die Groesse des Konvertierungspuffer.
conv=ascii Konvertiert EBCDIC in ASCII.
ebcdic Konvertiert ASCII in EBCDIC.
ibm Konvertiert ASCII in ein dem EBCDIC aehnlichen IBM-
Code.
lcase Konvertiert alle Grossbuchstaben in Kleinbuchstaben.
noerror Stoppt die Verarbeitung nicht, wenn ein Fehler
auftritt.
swab Vertauscht die Bytes paarweise.
sync Fuellt jeden Eingabesatz gemaess ibs auf.
ucase Konvertiert alle Kleinbuchstaben in Grossbuchstaben.
... , ... Es koennen mehrere conv-Werte durch Komma getrennt
angegeben werden.
count=n Kopiert nur n Eingabesaetze.
files=n Ueberspringt die ersten n Dateien beim Kopieren vom
Eingabemedium auf das Ausgabemedium.
ibs=n Setzt die Eingabeblockgroesse (Standard: 512) auf n
Bytes.
if=file Angabe des Eingabedateinamen (Standard: stdin)
obs=n Setzt die Ausgabeblockgroesse (Standard: 512) auf n
Bytes.
of=file Angabe des Ausgabedateinamen (Standard: stdout)
seek=n Ueberspringt vor dem Kopieren die ersten n Saetze des
Ausgabemediums.
skip=n Ueberspringt vor dem Kopieren die ersten n
Eingabesaetze.
BEISPIEL
Das nachfolgend angegebene Kommando liest die Datei pb.image aus dem
Root-Dateisystem und kopiert den Inhalt an den Beginn des Dateisystems
/dev/rmd0 (Prozedur zum Installieren des primaeren Bootprogramms auf
der Systemplatte). Es wird genau ein Block uebertragen und der Block
wird bis zur Blockgrenze aufgefuellt.
dd if=/pb.image of=/dev/rmd0 conv=sync count=1
Vorsicht bei Anwendung mit raw-Geraeten! Dd ist besonders an
Ein-/Ausgaben auf raw-physikalische Geraete angepasst, da es das Lesen
und Schreiben mit beliebig angebbaren Aufzeichnungsgroessen erlaubt.
SIEHE AUCH
cp(1).
DIAGNOSTIK
f+p records in(out)
Anzahl der vollen und teilweise gelesenen (geschriebenen)
Bloecke.
EINSCHRAENKUNGEN
Die ASCII/EBCDIC-Konvertierungstabellen wurde vom 256 Zeichenstandard
uebernommen.
Bei der Konvertierung in ASCII werden Newlines eingefuegt; bei der
Konvertierung in EBCDIC wird mit Leerzeichen aufgefuellt.
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